Barcamp Men@Work: Die Arbeitswelt geschlechtergerechter gestalten

Ein Erfahrungsbericht meiner Teilnahme am 25. Februar 2026

· Radikaler Dialog,Erfahrungsbericht

Neugierig fuhr ich nach Berlin an das Barcamp Men@Work. Zu dem neben dem Bundesforum Männer unter anderem die Allbright Stiftung, Herr & Speer, Beyond Alpha conpadres, Employers for Equality und Leaders for Equality luden.

Von links nach rechts: Helene Banner, Martin Speer und Elena Schmidt

Bild (von links nach rechts): Ich, Helene Banner, Martin Speer und Elena Schmidt.

Im Vorfeld freute ich mich auf die gemeinsame Teilnahme mit Elena Schmidt, mit der ich 2025 dreimal in der Kombination der Ansätze von Female Empowerment und Male Allyship zusammenarbeitete
(ein Blog-Beitrag dazu auf «allyship.ch») und auf das erstmalige Treffen von Martin Speer (HERR & SPEER) oder Dominik Schneider (Beyond Alpha), einige der wenigen Männer, die im DACH-Raum zu Male Allyship beraten, und die ich bisher nur von LinkedIn oder machtgemeinsam.de kannte.

Was mich vor Ort an der Hochschule für Wirtschaft und Recht erwartete, übertraf meine Vorstellungen: 130 Menschen, mehr als die Hälfte Männer, organisierten 24 Sessions in den Kategorien Rollenwandel & Neue Männlichkeiten, Männer als Akteure der Gleichstellung, Struktureller & kultureller Wandel und Gesellschaft & Zukunft.

Der Star des Tages war für mich nicht die Inhalte zu den Sessions, sondern das Format: Wir brauchen den RADIKALEN DIALOG* zwischen den Geschlechtern in allen Organisationen und Institutionen, damit die Umsetzung von Gleichberechtigung im Alltag für alle spürbar wird.

2027 wird es eine erneute Ausgabe eines Barcamp "Nord" geben und ich werde ein Barcamp "Süd" in der zweiten Jahreshälfte 2026 mitorganisieren (Ort noch offen: Stuttgart/München/Freiburg/Basel).

Wenn du dich über das Barcamp Men@Work, über Allyship-Trainings mit männlichen Führungspersonen oder über die Kombination von Female Empowerment und Male Allyship für gemischte Gruppen mit mir unterhalten willst, melde dich gerne: mail@pirminmeyer.ch.

* Der Begriff ist inspiriert vom Buch «Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist» Şeyda Kurt. Ich verstehe darunter, dass wir Dialogräume für Männer oder gemischte Gruppen schaffen, in denen über Unmut und Mut rund um die Umsetzung von Gleichberechtigung im (Büro-)Alltag gesprochen werden kann. Immer mit Respekt, auf Augenhöhe und fokussiert auf Lösungen (kein Whataboutism, sondern echte Veränderungen in Form von anderer Sprache und anderem Verhalten mit dem Ziel von weniger Gewalt, weniger Sexismus und weniger Diskriminierung - intersektional).